Donnerstag, 2. Februar 2006
Trackback
Als Trackback bezeichnet man eine Funktion, mit der Weblogs Informationen über Reaktionen bzw. Kommentare durch einen automatischen Benachrichtigungsdienst untereinander austauschen können.
Wenn in einem Blog ein Eintrag steht, der dich zu einer Antwort anregt, hast du in der Regel (außer einem Anruf) drei Möglichkeiten:
- Mail an den Autor
- Comments unter dem Beitrag
- ein Eintrag in dein eigenes Weblog

Die Mail liest nur der Empfänger. Die Comments unter dem Beitrag lesen zunächst nur die Leser des anderen Weblogs (bei vielen Comments wird es dann schnell unübersichtlich). Den Eintrag in dein Weblog lesen erst mal nur deine Leser, die vermutlich dann über einen Link hinfinden können. Wenn du einen eigenen Text verfassen willst, der evtl. sowieso zu lang für die Comments im fremden Blog ist, schreibst du eben einen Eintrag mit Trackback. Statt dort einen Verweis zu hinterlassen, dass es bei dir einen ergänzenden Text gibt.

Trackback verknüpft deinen Eintrag "automatisch" mit dem Ursprungstext, so dass auch die Leser dort im anderen Weblog sehen, aha, da gibt es noch eine weitere Meinung, die man ansurfen kann. Du setzt den Trackback-Link des anderen in deine Weblog-Software, auf der Gegenseite wird sofort nach dem Publishen angezeigt: Es gibt ein Trackback, man kann auf den Trackback-Link klicken und schauen, was andere in ihren Weblogs zum Thema sagen.

Funktionsweise
Die Trackback-Funktion wurde zunächst von der Firma Six Apart für die Weblog-Software Movable Type entwickelt. Sie ermöglicht den Bloggern festzustellen, ob auf ihren eigenen Eintrag in einem anderen Weblog Bezug genommen wird. Dazu werden zwischen den beteiligten Weblogs nach einem festen Protokoll Daten ausgetauscht, die die Beziehung zwischen den betroffenen Einträgen herstellen.

Ideen für die Uni:
Vielleicht kann man diesen Begriff im Zusammenhang mit der Metakognition nutzen. Er lädt dazu ein, zu verknüpfen und sich aus unterschiedlicher Sicht mit einem Thema auseinander zu setzen.

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