Donnerstag, 9. Februar 2006
Praktiken des Bloggens
Strukturierungsprinzipien der Online-Kommunikation am Beispiel von Weblogs -Fallstudie: twoday.net-
Jan Schmidt

Ihre Nutzer bilden im Lauf der Aneignung des Mediums individuelle Routinen und Selbstverständnisse heraus, wobei sie auf Erfahrungen mit anderen Online-Medien und Vorbilder zurückgreifen können. Unterschiedliche Publikations-, Rezeptions- und Vernetzungsregeln bestimmen das Handeln als Autor oder Leser von Weblogs, wobei insbesondere die Aspekte des Identitätsmanagements (auf Autorenseite) und des Informationsmanagements (auf Leserseite) in Form von routinisierten Erwartungen und Erwartungserwartungen stabilisiert sind. Zwei Verwendungsweisen stechen aus den untersuchten Fällen hervor: Das Weblog als persönliches Journal sowie als Mittel für fachliche Information und Austausch. In beiden Fällen schätzen die Befragten an der Kommunikationsumgebung, dass sie weitgehende Kontrolle über die Art der präsentierten Inhalte erlaubt und den Kontakt mit anderen Personen erleichtert.
http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/wp-content/pdf/PraktikenDesBloggens.pdf
Jan Schmidt

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Weitere empirische Befunde
http://weblog.plasticthinking.org/media/1/diplomarbeit-weblogs-lernen.pdf

Diplomarbeit mit Studie zu Weblogs und den Effekten auf Lernen
+ : soziale Netze werden erschlossen
Verstärkung individueller Verantwortlichkeiten
Effektivität des Lernens erhöht durch
Explizieren von Wissen

http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B8_2005_Reichmayr.pdf

Positive und negative Effekte von weblogs bei Jugendlichen

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Empirische Befunde zu Weblogs als Lernumgebungen
http://bildung.focus.msn.de/bildung/schule/weblogs?page=2

Hier findet man einen Artikel in dem Berichtet wurde, wie eine Schule einen Weblog errichtet hat. Anfangs geplagt von Problemen durch auslaufendes Interesse, später, nachdem die Teilnahme freiwillig war und die Beiträge nicht mehr mit dem Ziel der Veröffentlichung geschrieben werden sollten, kamen vermehrt Beiträge, und auch neue Weblogs zu bestimmten Themen wurden erschaffen. Weblogs wurden durch häufigen Austausch auch zu einer Art Klassenhygiene benutzt. Im WJG-Bloggi dagegen können Jugendliche ihr Wissen selbst erarbeiten und gemeinsam Gruppenprojekte wie Referate angehen. Statt stur zu pauken, lernen sie selbstorganisiert und kollektiv. So bietet sich den Schülern die Möglichkeit, schrittweise selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten durch zuführen. Umgekehrt können Lehrer allmählich ihre traditionelle Rolle als dominierender Unterrichtsvermittler in Richtung von Lernberatern (engl. Coach) verändern.
Auch werden die Weblogs als Hausaufgabenhilfe genutzt.

http://edublog-phr.kaywa.ch/m-learning/

Studie zu Weblogs an einer PH, leider noch keine abschliessenden Ergebnisse. Eine Gruppe hat die Möglichkeit durch Internet und Handy, Infos zusammenzutragen, eine andere Gruppe nutzt herkömmliche Mittel. Weiter verfolgen!!!


http://blogs.intermedia.uib.no/collogatories/?p=17

Artikel über Probleme die Auftreten können, wenn Weblogs keinen Einfluss auf eine Note haben, wo dies ja für Schüler das primäre Interesse ist.

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Konzept eines Weblogs für ein Psychologie-Seminar
[bitte stellen Sie hier das von Ihnen entwickelte Konzept vor. Gerne stichwortartig, aber doch so ausführlich, dass es für (fachkundige) Dritte nachvollziebar ist.]

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Entwicklung eines Weblogs
[Bitte dokumentieren Sie hier, wie Sie bei der Entwicklung vorgehen]

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Ablauf der Seminarstunde am 9.02.2006
Ziel der heutigen Sitzung soll es sein, in der Gruppe ein möglichst sinnvolles Szenario für den Einsatz von Weblogs in Psychologie-Seminaren (Grund- oder Hauptstudium - entscheiden Sie selbst) zu entwickeln!

Organisatorisch soll dies in 3 Phasen ablaufen:

P H A S E I:

GRUPPE A:
- Sammlung von empirischen Befunden zu positiven und negativen Aspekten des Einsatzes (als kommentierte Linksammlung im bereits bestehenden Themenbereich "Studien"; dort finden Sie auch erste Hinweise und links)

GRUPPE B:
- Sammlung bisher realierster Einsatzszenarien (Positivbeispiele - sog. best practice-Beispiele - und ggf. auch Negativbeispiele) (als kommentierte Linksammlung im bereits bestehenden Themenbereich "Anwendungsbeispiele", dort finden Sie auch bereits zwei solcher Beispiele)


P H A S E II:

Gruppe A + B gemeinsam:
- Austausch+Diskussion des Erarbeiteten (ggf. unter Nutzung der Werkzeuge, die dieses Weblog bietet: Kommentare, Umfrage?), natürlich auch gerne FTF!

- Erarbeitung von Kriterien und Entwicklung eines möglichst konkreten Konzepts (Dokumentation bzw.Protokoll dieser Erarbeitung und des zu entwickelnden Konzepts in Form von Beiträgen im Themenbereich "Entwicklung eines Weblogs"

P H A S E III:
GRUPPE A + B gemeinsam (überlegen Sie sich, wie Sie die Aufgaben unter sich effizient aufteilen):
- Implementierung des Konzepts in diesem Weblog (oder einem neuen, das Sie selbst, z.B. in blogger, anlegen)

- (ggf. erst in der kommenden Sitzung): Präsentation und Diskussion des Konzeptes auf dem Hintergrund des im Seminar (und/oder sonstwo) gewonnenen pädagogisch-psychologischen Wissens.

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